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Ab 29. Januar 2009 im Kino

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Regisseur

Thomas Stuber

Kamera

Peter Matjasko

Drehbuchautor

Holger Jäckle

Besetzung

Franz Dinda, Niklas Kohrt, Janusz Kocaj, Michael Ginsburg, Stepahnie Schönfeld, Michael Schweighöfer, Kerstin De Ahna

Szenenbild

Florian Kaposi

Kostümbild

Isabelle Baumgartner

Produktionsleitung

Hans-Jochen Kensche

Musik

Matthias Klein

Producer

Sinje Gebauer

Koproduzent

Reza Bahar

Kurzsynopsis

Stürmer, Dyrbusch, Bogatsch und von Leibnitz wurden von ihren reichen Eltern in ein Elite-Internat abgeschoben. Unterfordert vom Schulalltag und unbeobachtet vom Lehrpersonal schließen sie sich zu einer exklusiven Gruppe zusammen, aus der Dyrbusch mehr und mehr ein sadistisches Zwangssystem zu machen versteht. Mitläufer Stürmer sieht tatenlos zu, wie sich die Aggressionen gegenüber dem Gruppenschwächsten Leibnitz aufschaukeln. Gewalt eskaliert.

 

Presse

Ein Internat als soziale Versuchsanordnung. Der von Thomas Stuber inszenierte und von Holger Jaeckle geschriebene Spielfilm zeigt präzise und unerbittlich, wie in einem Vakuum, das untätige Eltern und lebensfremde Lehrer hinterlassen, sadistische Gruppendynamiken entstehen, die erst im öffentlichen Bewusstsein wahrgenommen werden, wenn es für die Opfer bereits zu spät ist. Die vier Schüler, die hier diese Dynamik in Gang setzen, werden in TEENAGE ANGST packend verkörpert von Franz Dinda, Niklas Kohrt, Janusz Kocaj und Michael Ginsburg.

Als Vorfilm von TEENAGE ANGST wird Jamie Travis’ Kurzfilm THE SADDEST BOY IN THE WORLD gezeigt.

   

Langsynopsis

„Von den Eltern abgeparkt am Arsch der Welt!“ So fühlen sich Dyrbusch und Bogatsch im malerischen Elite-Internat, wo sie von lebensfremden und ver- ständnislosen Lehrern und Mentoren auf ihr späteres Manager-Dasein vorbereitet werden. Sozialer Dienst, Toilettensäubern und Einzelgespräche sollen zu Disziplin, Verzicht und Anstand erziehen – übersehen wird dabei allerdings, dass die von dieser „Kinderkacke“ genervten Zöglinge längst ihre eigenen Wege gehen. Mit dem sensiblen von Leibnitz treffen sie sich abends heimlich in einer angemieteten Datscha, trinken und denken über ihre quasi naturgegebene Überlegenheit nach. Während Dyrbusch allerdings diesen Rückzugsort als „Gedankenlabor“ versteht und sich in langen pseudophilosophischen Ausführungen darüber auslässt, wie man andere Menschen dazu bringen kann, sich zur Verbesserung ihrer Lebensumstände zu erniedrigen, denkt der aggressive und weniger intellektuell geprägte Bogatsch eher daran, wie man dort Frauen verführt.
Sie beschließen, den naiven Konstantin Stürmer in ihre exklusive Gruppe aufzunehmen. Nach einem traditionellen Initiationsritual darf er mit in die Datscha und ist gleichermaßen fasziniert und schockiert über Dyrbuschs sadistische Fantasien und Bogatschs aggressive Spielchen.
Am Wochenende von Stürmers Geburtstag verselbstständigt sich diese Gruppendynamik. Dyrbusch, der versucht hat, Valeska, die Kellnerin des dörflichen Clubs, zu demütigen, wird von deren Freund verprügelt. Nach gemeinschaftlichem Genuss von Crystal Meth und einem Bad im See begegnen sie Valeska wieder und ein aggressiver Flirt der Jugendlichen endet damit, dass sie von Dyrbusch und Bogatsch beinahe vergewaltigt wird. Der fassungslose Stürmer steht hilflos daneben, von Leibnitz aber greift ein.
Damit richten sich die Aggressionen innerhalb der Gruppe auf den Sonderling, der sich quälen lässt, um weiter dazu zu gehören. Stürmer sucht Hilfe bei seinem Mentor, der das Ganze aber als erotische Gefühlsverwirrung abtut: „Ich war ja auch mal jung… zeig einfach mehr Aktivität! Nimm teil – und alles wird gut!“
Als von Leibnitz durch die sadistische Folter von Dyrbusch und Bogatsch beinahe ums Leben kommt, beschließt Stürmer, den Vorfall zu melden – um von Dyrbusch als Feigling bezeichnet zu werden: „Du steckst ganz tief mit drin!“
Von Leibnitz hält den Druck nicht mehr aus und begeht eine Verzweiflungstat. Er erwischt den Falschen und wird von der Schule genommen. Stürmer muss mit ansehen, wie Dyrbusch und Bogatsch unbeachtet in der Menge verschwinden.